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Notion für Schulen: Was funktioniert, was nicht — und warum

Notion wird seit 2023 als „das" Tool für Schulen gehyped. Wir bauen seit 18 Monaten Schul-Systeme darin — hier die ehrliche Bilanz.

Wo Notion glänzt

1. Relationale Datenbanken ohne Datenbank-Wissen

Eine Notion-Datenbank ist im Kern eine SQL-Tabelle mit GUI. Wer in Excel schon Mal eine Pivot-Tabelle gebaut hat, kommt in Notion mit Relations und Rollups in einer Stunde zurecht. Das ist der größte Vorteil gegenüber Excel.

2. Mobile-First-Realität

Lehrkräfte am Krankenbett haben kein Laptop. Sie haben ein Smartphone. Notion-App rendert Datenbank-Eingaben auf 5-Zoll-Bildschirmen tatsächlich sauber.

3. Granulare Berechtigungen

Sie können Lehrkräfte als Editoren, Lernende als Leser und Externe als Gäste konfigurieren — pro Seite, pro Datenbank, sogar pro View.

Wo Notion scheitert

1. Formel-Engine ist ein Spielzeug

Die Notion-Formelsprache erinnert an Excel der späten 90er. Verschachtelte If-Then-Else, kein switch, kein lookup. Für Notenformel reicht es, für Stundenpläne nicht.

2. Keine echte Mehrmandantenfähigkeit

Wenn Sie 3 Schulen verwalten, brauchen Sie 3 Workspaces. Cross-Workspace-Sync ist nicht trivial.

3. API-Limits

3 Requests pro Sekunde, was bei 200 Bewertungen pro Monat reicht, bei automatischer Synchronisation aus einem SIS aber zu wenig sein kann.

Wann nicht Notion?

Wenn Sie:

… dann gehört eine Spezial-SaaS in den Stack. Notion ist dann ein gutes Front-End dafür, nicht der Kern.

Wann ja Notion?

Der schnellste Einstieg

MEF-OS ist unsere fertige Vorlage genau für diesen Use-Case. 5 Datenbanken, 20 Demo-Patienten, 3 Sprachen, automatische Note. Sie sparen 3 Wochen Aufbau.

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